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Szepesség - Bécsi egyetem honlapján

2012.02.14

A bécsi egyetem honlapján egy szepesi konferencia és tanulmányi kirándulás képeit találtam. A konferencián olyan neves szakemberek vettek részt, mint Ivan Chalupecky (Lőcse), Pavercsik Ilona (Budapest, OSZK), Eva Kowalská (Pozsony, Tört.Tud.Int.), Ilpo Tapani Piirainen (Münster egyet.), Kovács József László (Budapest-Sopron), Ernst Hochberger (Stuttgart, kárpátnémetek). A kiránduláson Lőcse, Szepeskáptalan, Szepesszombat és Késmárk  láthatóak. Érdemes odafigyelni a német (és más) nyelvű tudományra is, ami a Szepességet szerencsére egyre inkább felfedezi, és vele egyre inkább foglalkozik.

http://homepage.univie.ac.at/wolfram.seidler/fotografie/Leutschau/index.html

A bécsi egyetem honlapján levő konferencia fényképek ezen, a 2005-ben, Lőcsén szervezett alkalommal készültek, melyről azóta egy konferencia-kötet is megjelent :

 

 http://www.editionlumiere.de/zips.html

Deutsche Sprache, Kultur und Presse in der Zips.

Der Band fasst die Ergebnisse einer Tagung zusammen, die im Oktober 2005 zum Thema „Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur in der Zips von der frühen Neuzeit bis zur Auflösung der Donaumonarchie“ in Levoča/Leutschau stattfand. Veranstalter waren das Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien, das Institut für Germanistik der Universität Wien, das Institut für Germanistik, Niederlandistik und Skandinavistik der Comenius-Universität in Bratislava und das Institut für Ungarische Literatur der Universität Szeged.
Im Zentrum steht die bedeutende Rolle der deutschen Sprache und der deutschsprachigen Kultur in der Zips. Bezeichnet Johann Csaplovics im 19. Jahrhundert das Königreich Ungarn als „Europa im Kleinen“, so trifft dies erst recht für dessen Zipser Region zu. Dank ihres pluriethnischen und multikulturellen Charakters stellt die Zips ein besonders interessantes Paradigma für die Kulturtransferforschung dar.
Das politisch zum Königreich Ungarn gehörende Gebiet war durch die Einwanderungspolitik der Habsburger in hohem Ausmaß mit den protestantischen Zentren Mitteldeutschlands vernetzt; Verbindungen gab es aber natürlich auch nach Wien und Westungarn. Diese Vernetzung macht aus der Region Zips einen Modellfall für Kommunikationsprozesse von translokaler Bedeutung und ermöglicht Rückschlüsse von der regionalen auf die globale Ebene Ostmitteleuropas.
Der Band erweist, dass die traditionelle nationalliterarische Kulturgeschichtsschreibung den komplexen mitteleuropäischen Verhältnissen nicht gerecht wird und eine übernationale Kulturgeschichte anzustreben ist.

 

 

Vorwort

Die in diesem Band präsentierten Beiträge basieren auf den Vorträgen, die bei der wissenschaftlichen Tagung „Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur in der Zips von der frühen Neuzeit bis zur Auflösung der Donaumonarchie“ (5. bis 9. Oktober 2005, LevoĊa/Leutschau) gehalten wurden. Veranstalter der Tagung waren das Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien, das Institut für Germanistik der Universität Wien, das Institut für Germanistik, Niederlandistik und Skandinavistik der Comenius-Universität in Bratislava und das Institut für Ungarische Literatur der Universität Szeged; ermöglicht wurde sie durch die finanzielle Unterstützung der Aktion Österreich-Ungarn und der Aktion Österreich-Slowakei.

Diese Konferenz war die dritte in einer Serie, die im Mai 2001 im slowakischen Smolenice begann und im Juni/Juli 2003 im burgenländischen Schlaining fortgesetzt wurde. Die Ergebnisse der bisherigen Tagungen liegen bereits im Druck vor. (Deutsche Sprache und Kultur im Raum Pressburg. Hg. v. Wynfrid Kriegleder, Andrea Seidler u. Jozef Tancer. Bremen: edition lumière 2001; Deutsche Sprache und Kultur, Literatur und Presse in Westungarn / Burgenland. Hg. v. Wynfrid Kriegleder u. Andrea Seidler. Bremen: edition lumière 2004.) Auch in LevoĊa ging es um die Frage, welchen Einfluss die Kenntnis der deutschen Sprache, die Rezeption der deutschsprachigen Literatur und der deutschsprachigen Wissenschaften auf das kulturelle und wissenschaftliche Leben der zur Diskussion stehenden Region ausübt. Erneut war es das Ziel, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus unter-schiedlichen Fachgebieten und aus verschiedenen Ländern zu versammeln, um ein interdisziplinäres und transnationales Gespräch in die Wege zu leiten. An den Debatten nahmen neben den Referenten und Gästen auch Studierende der Universität Wien teil.

Bezeichnet Johann Csaplovics im 19. Jahrhundert das Königreich Ungarn als „Europa im Kleinen“, so trifft diese Metapher erst recht für dessen Zipser Region zu. Dank ihres pluriethnischen und multikulturellen Charakters stellt die Zips ein besonders interessantes Paradigma für die Kulturtransferforschung dar. Konzentriert sich unsere Aufmerksamkeit vornehmlich auf die deutsche Sprache und Kultur und deren Träger, so heißt es nicht, dass andere lokale Kulturen automatisch aus dem Blickfeld geraten. Zum einen lassen sich die einzelnen Kulturen in ihrer gegenseitigen Verwebung und Vermischung nicht voneinander trennen, zum anderen ergeben sich ihr Charakter und Stellenwert gerade aus den Beziehungen zu anderen Kulturen. Für die Zips war jedoch nicht nur eine endogene, sondern auch eine exogene Pluralität charakteristisch. Das politisch zum Königreich Ungarn gehörende Gebiet war durch die Einwanderungspolitik der Habsburger in hohem Ausmaß mit den protestantischen Zentren Mitteldeutschland vernetzt; Verbindungen gab es aber natürlich auch nach Wien und Westungarn. Diese Vernetzung macht aus der Region Zips einen Modellfall für Kommunikationsprozesse von translokaler Bedeutung und ermöglicht Rückschlüsse von der lokalen/regionalen auf die globale Ebene Ostmitteleuropas.

Der Vielfalt der Zipser Region entspricht auch die Vielfalt der Beiträge in diesem Band. Jörg Meier, Mária Papsonová und Franz Patocka widmen sich der regionalen Entwicklung der deutschen Sprache in diesem Raum und machen offensichtlich, dass nur ein die nationalsprachlichen Philologien übergreifender Forschungsansatz dieser mehrsprachigen – und darin wahrlich europäischen – Region gerecht zu werden vermag. Die komplizierten religiösen Verhältnisse, die Rolle des Protestantismus und den vor allem von protestantischer Seite initiierten Kulturkontakt erhellen die Beiträge von Eva Kowalská, Ilona Pavercsik, Lilla Krász, Márta Fata und Karl Schwarz. Der institutionellen Basis dieser Kulturkontakte gelten die Beiträge von István Monok, Heinz Schmitt und Wynfrid Kriegleder. Wie stark die Zips in der frühen Neuzeit in das mitteleuropäische kulturelle Netzwerk verflochten war, zeigen die Beiträge von Inge Bily, Péter Ötvös, Josef Ladislaus Kovács und Tünde Katona. Den Abschluss bilden Fallstudien, die zeitgenössischen Reiseberichten mit einem Zips-Bezug (Andrea Seidler, Jozef Tancer und Klaus Heydemann) sowie einer prominenten Zipser Familie (Ivan Chalupecký) gelten.

Wieder einmal erweist sich, dass die traditionelle nationalliterarische Kulturgeschichtsschreibung den komplexen mitteleuropäischen Verhältnissen nicht gerecht wird, dass eine übernationale Kulturgeschichte anzustreben ist. Der vorliegende Band betrachtet sich im Anschluss an die vorherigen Bände als ein nächster kleiner Baustein auf dem langen Weg zu diesem Ziel.

Die Drucklegung wurde ermöglicht durch Subventionen der Aktion Österreich-Ungarn und der Aktion Österreich-Slowakei. Unser besonderer Dank aber gilt Klaus Heydemann für seine Hilfe beim Korrekturlesen und Einrichten des Textes.



Wien, im Januar 2007.

 

 

Inhalt

Vorwort

7

   

Sprachliche Verhältnisse:

 
   

Jörg Meier (Leiden): Historische Sprachkontakte und Mehrsprachigkeit in der Zips


11

   

Mária Papsonová (Košice): Geographische Namen der Zips im Spiegel der Kulturgeschichte


23

   

Franz Patocka (Wien): Die deutschen Dialekte in der Zips

39

   

Historische und religiöse Verhältnisse:

 
   

Eva Kowalská (Bratislava): Das umstrittene Exil: Andreas Günther vs. Daniel Klesch


51

   

Ilona Pavercsik (Budapest): Das Leutschauer Gesangbuch als Ausprägung kultureller Wirkungen in der Zips


63

   

Lilla Krász (Budapest): Ein „janusköpfiger Beruf“: das dörfliche „Hebammenamt“ im Ungarn des 18. Jahrhunderts


105

   

Márta Fata (Tübingen): „Nachdem die Vermehrung der Population […] der Haupt-Endzweck ist“. Deutsche Einwanderung zur Zeit Josephs II. am Beispiel des Lechnitzer Religionsfonds in der Zips


123

   

Karl Schwarz (Wien): Die Wiener Protestantisch- Theologische Lehranstalt, ihre Gründung 1819/21 und ihre Beziehungen zur Zips


137

   

Institutionen des kulturellen Lebens:

 
   

István Monok (Budapest): Lesestoffe in Leutschau im Vergleich. XVI.– XVII. Jahrhundert


157

   

Heinz Schmitt (Karlsruhe): Deutsches Theater in der Zips im 19. und 20. Jahrhundert


171

   

Wynfrid Kriegleder (Wien): Karl Georg Rumys Beiträge zum „Neuen Teutschen Merkur“


179

   

Kulturkontakte:

 
   

Péter Ötvös (Szeged): Deutsch in der Zips, Zipser in Deutschland: Kulturtransfer in der frühen Neuzeit


199

   

Josef Ladislaus Kovács (Budörs): Oberungarische Studenten und Seelsorger in Ödenburg, Ödenburger in Oberungarn im 17. Jahrhundert. Studien anhand der Familien Seelmann, Klesch und Serpilius


207

   

Tünde Katona (Szeged): Caritas und memoria. EinBeispiel für die Bildungsförderung in der Zips des 16. Jahrhunderts


215

   

Fallstudien:

 
   

Andrea Seidler (Wien): Freude und Tücken des Reisens: die Zips in einer Reisebeschreibung des späten 18. Jahrhunderts


225

   

Jozef Tancer (Bratislava): Ungarns reisende Patrioten: Jakob Glatz und Samuel Bredeczky


243

   

Klaus Heydemann (Wien): Einige Mitteilungen für ‚lehrreiche Stunden’. Zu Johann Carl Ungers Reise- berichten aus dem österreichischen Kaiserstaat


257

   

Ivan Chalupecký (LevoĊa): Die Familie Henckel und die Zips

281

   

Anhang: Verwandte Projekte:

 
   

Inge Bily (Leipzig): Das Projekt „Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas.“


291

   
   
   
   
   

Utalás: Czenthe Miklós

 

 

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